Die größte und eindrucksvollste Waldlandschaft Mitteleuropas ist der Bayerische Wald. Der Große Arber mit 1.456 m und der Große Rachel mit 1.453 m sind die höchsten Berge des Bayerischen Waldes. Im Ostteil des Gebirges entstand schon 1970 Deutschlands erster Nationalpark, der Nationalpark Bayerischer Wald.
Dieser Nationalpark, Deutschlands einziger Urwald, wurde 1997 auf 24.000 Hektar erweitert und bildet zusammen mit Tschechiens Nationalpark Šumava eines der größten Schutzgebiete Europas. Luchse oder Fischotter haben hier wieder ihre Heimat gefunden. Schon der berühmte griechische Geograph Ptolemäus kannte das Waldgebiet und bezeichnete es als “Gabreta hyle”, was soviel wie “Steinbockwald” oder “Geißenwald” bedeuten soll.
Der Tourismus hat hier im Bayerischen Wald zwischen Donau, Böhmerwald und der österreichischen Landesgrenze einen hohen Stellenwert. Der Besucher erlebt grüne Natur mit klaren Bächen und Seen in reinster Luft. Die Luft im gesamten Gebiet ist außergewöhnlich trocken, häufig treten Werte um 35 Prozent relativer Luftfeuchte auf.
Grünes Reisen und Nachhaltigkeit sind im Bayerischen Wald keine bloßen Worte. Wanderwege mit guter Beschilderung vermitteln Naturerlebnisse in ihrer ursprünglichen Form. Familienfreundlichkeit und Gastfreundschaft werden großgeschrieben. Wanderaffine und Wellness-Gastgeber bieten ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis: Wellness Bayerischer Wald
Geschrieben von: Hartmut Dresia
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